MUSTANG MAKEOVER 2017 – Das Training

Thomas Günther hat uns einige tolle Bilder vom seinem Training mit May She Be Mine geschickt, die wir hier gerne veröffentlichen möchten! Passend dazu hat er auch einen Text geschrieben:

Die Mustangstute MAY SHE BE MINE (Nr. 3374) und Thomas Günther von pro ride horsemanship

„Nun sind 6 Wochen vergangen seit wir die Mustang Stute mit der Tag-Nr. 3374 vom Flughafen Frankfurt abgeholt haben. Die Stute hat sich zu einem sehr selbstbewussten Pferd entwickelt. Sie hat mittlerweile absolut Vertrauen in die Einwirkungen des Menschen und keinerlei Angst mehr vor Hilfengebungen, Ausrüstung und verschiedenen Arten von Druck und Energie. Sie zeigt nun wie robust und stark ein in der Wildnis aufgewachsenes Pferd sein kann und testet nun etwas neu die Führungsrolle des Menschen. Dies ist eine sehr positive Entwicklung, da sie nun sehr genau über alles „nachdenkt“, sie hat wie man im Horsemanship gerne sagt ein gutes Denkhirn entwickelt und viele ihrer instinktiven Schutzreaktionen eines Fluchttieres abgebaut.

Neben sehr umfangreicher Bodenarbeit, frei und am Seil, ist nun auch seit der 3. Ausbildungswoche das Reiten dran. In der 3. Woche war das nur ein bisschen Schrittreiten zum Ausruhen nach der Bodenarbeit, in der 4. und 5. Woche habe ich das langsam gesteigert bis durch alle Gangarten und nun sind wir voll in der Basisreitausbildung. Ich reite sie in der Halle, auf dem großen Reitplatz, dem Trailplatz und im Gelände in allen Gangarten. Sie ist schon recht gut in der Grundkontrolle für Bewegung und Richtung. Nun arbeiten wir an der Rittigkeit und der gezielten Kommunikation für dressurmäßig genaues Reiten in allen wichtigen Grundlektionen. Ich arbeite sehr viel mit isolierten Einwirkungen, so dass die Stute Zügel, Sitz, Schenkel und Stimmhilfen gezielt verstehen und annehmen kann. Die ersten Ansätze zur Einrahmung, der Einspannung zwischen den Hilfen erarbeite ich in vielen kleinen Teilschritten.

Die Stute war auch schon mit auf Tour. An Pfingsten waren wir am Westernday in Pullman City im Harz und konnten dort in Vorführungen Erfahrungen sammeln und unter Herausforderungen üben. Das hat die Stute super mitgemacht. Toll war natürlich auch der Austausch mit den anderen Trainern (Erich Busch, Vivian Gabor) und dem Team vom Mustang Makeover.

Die Sattlerei Rieser hat die Patenschaft für die Stute übernommen und nach einer Ausschreibung steht nun ihr Name fest. Ich freue mich sehr auf den weiteren Weg mit MAY SHE BE MINE.

Man sieht sich beim Finale im August in Aachen.
Schöne Grüße euer Thomas Günther.“

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