Museum für Reitkultur

Museum für Reitkultur

Was hat der Mensch alles erfunden um auf das Pferd zu steigen, auf dem Pferd zu sitzen, das Pferd zu lenken, das Pferd anzutreiben, das Pferd anzuhalten, das Pferd auszubilden und nicht zuletzt das Pferd zu schützen. Wie unterschiedlich, je nach Land und Epochen die Lösungen ausgefallen sind, zeigt die beeindruckende Sammlung von Christoph Rieser.

Zusammengefasst und ausgestellt im Museum für Reitkultur. Ebenfalls im Museum zu finden sind archäologische fundierte Sattelrekonstruktionen der Kelten, Römer, Hunnen, Germanen, Merowinger, Karolinger. Hergestellt in unserer Sattlerei.

 

Historische Sattelrekonstruktionen

2014 - Austellung: Macht, Kunst und Schätze | Ausstellung in Aachen

Erste Impressionen der Ausstellung

Die vordere Aufhängung wurde bei einer früheren Rekonstruktion als Bügelaufhängung interpretiert, diese dient nun als Vorderzeugbefestigung. Praxistests und Reitversuche haben ergeben, dass die Bügelriemen nicht an der vorderen Aufhängung befestigt sein konnten. Die in dem Grab gefundenen Dammwildfellreste wurden hier als Sattelunterlage interpretiert.

Früh-karolingische Sporen – hergestellt in der Goldschmiede RIESER. Schuhe von Andreas Helfert.

Gebiss (Knebeltrense) nach der Restaurierung.
Auch das komplette Kopfzeug wurde in der Goldschmiede und Sattlerei rekonstruier.

Sattelrekonstruktion nach Grabfunden in Wesel-Bislich, Grab 446, Franken. Datiert auf das Ende des 5. Jahrhunderts n. Chr.

So stellt sich die Fundlage des Sattels dar. Nur bei genauerem Betrachten kann man die Metallbeschläge des Sattels erkennen.
Die Sattelrekonstruktion war in diesem Fall nicht besonders schwer, da sich die Form durch die im Grab gefundenen Beschläge eindeutig ergab.

Sattelrekonstruktion nach Grabfunden in Krefeld-Gellep.

Fürstengrab 1730, datiert um 530 n. Chr.

Sattelrekonstruktion eines römischen Sattels

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